Frühe Schussfadenzuführer waren größtenteils bewegliche Trommeln, wie in der Abbildung dargestellt. Die Garnspeichertrommel 6 dreht sich um ihre Achse, um den Schussfaden auf die Trommel aufzuwickeln, um die Garnwicklung des Schussfadenzuführers vom Typ mit beweglicher Trommel abzuschließen. Die Wickelspannung des Schussfadens wird durch den Fadenvorschubspanner 3 eingestellt. Der Aufbau des Schussfadenvorschubgeräts, das diese Wickelmethode anwendet, ist relativ einfach.
Der Dämpfungsring 5 vor der Garnspeichertrommel besteht aus Borsten oder Nylon. Der Dämpfungsring übt eine Abwickelspannung auf den Schussfaden aus und steuert gleichzeitig die Fadenschlaufe auf der Trommeloberfläche, so dass die Aufwickelbewegung des Fadens auf der Fadenspeichertrommel normal erfolgt. Der Dämpfungsring verhindert außerdem, dass der Schussfaden beim Abwickeln des Schussfadens von der Speichertrommel weggeschleudert wird und einen Luftring bildet, und verhindert, dass sich der Schussfaden verheddert. Am Ende des Abwickelns begrenzt der Dämpfungsring den Schussfadentrennpunkt auf der Trommeloberfläche, um zu verhindern, dass der Schussfaden zu stark austritt. Der Dämpfungsring ist in „S“-Richtung und „Z“-Richtung unterteilt, was für „S“-Twist- oder „Z“-Twist-Schussgarn geeignet ist. Auch der Durchmesser der Borsten bzw. Nylonfäden wird entsprechend der Feinheit des Schusses in dick und dünn unterteilt.
Die Speicherkapazitätserkennungsvorrichtung dient zur Steuerung der Speicherkapazität des Schussfadens auf der Garnspeichertrommel. Wenn das Garn in der von der fotoelektrischen Reflexionserkennungsvorrichtung ausgerichteten Position gespeichert wird, wird die Spiegeloberfläche abgedeckt und die Erkennungsvorrichtung sendet ein Signal zum Stoppen der Garnspeichertrommel. Die Größe des Speichers wird durch die Position der Bewegungserkennungseinrichtung angepasst. Die Speicherkapazität beeinflusst die Qualität der Garnspeicherung. Bei zu geringer Speicherkapazität wird der Faden auf der Speichertrommel geleert. Wenn die Speicherkapazität zu groß ist, führt dies zu Problemen wie Schwierigkeiten beim Aufwickeln, ungleichmäßiger Garnanordnung oder überlappenden Garnen.
Beim Aufwickeln des Schussfadens auf die Speichertrommel wird dieser zunächst auf den konischen Teil der Speichertrommel gewickelt und gleitet dann unter der Wirkung der Spannung in den zylindrischen Teil. Der Kegelspitzenwinkel der Kegeloberfläche stellt bestimmte Anforderungen, so dass, wenn das Garn auf der Kegeloberfläche in den zylindrischen Teil gleitet, es die Schussgarne auf der zylindrischen Oberfläche nach vorne drücken kann und eine regelmäßige, dicht angeordnete Garnschleife bildet. Da die Garnanordnungsarbeit nicht durch einen speziellen Garnanordnungsmechanismus erledigt wird, wird diese Garnanordnungsmethode als passive Garnanordnungsmethode bezeichnet. Der Effekt der negativen Garnanordnung hängt eng mit der Form der Garnspeichertrommel zusammen. Theoretische Untersuchungen haben gezeigt, dass der Garnanordnungseffekt besser ist, wenn der Kegelspitzenwinkel des Kegelteils der Garnspeichertrommel 135° beträgt. Gleichzeitig beeinflusst die Spannung, die der Vorschubspanner auf den Schussfaden ausübt, auch den Garnanordnungseffekt der Garnspeichertrommel. Eine zu hohe Spannung erhöht den Widerstand gegen die Vorwärtsbewegung der Garnschlaufe auf der zylindrischen Oberfläche. Wenn die Spannung zu gering ist, wird das Garn auf der konischen Oberfläche Widerstand leisten. Der Schub der Fadenschlaufe auf der Zylinderfläche ist unzureichend.
Die Geschwindigkeit der Garnspeichertrommel ist einstellbar. Um die Trommelstoppzeit so weit wie möglich zu verkürzen und den Spulenabwickelvorgang nahezu kontinuierlich zu gestalten, sollte die Geschwindigkeit der Speichertrommel niedriger eingestellt werden, der Schussfadenvorrat jedoch ausreichend sein. Die niedrigste Drehzahl der Speichertrommel beträgt:
nmin=(1+a)nLk/(πd)
In der Formel: nmin———die Mindestgeschwindigkeit der Garnspeichertrommel;
n ——— Drehgeschwindigkeit der Webmaschine;)
Lk --- die Schilfbreite am Webstuhl;
d———der Durchmesser des Wickelteils der Garnspeichertrommel;
a – Die Zugabe- und Freisetzungsrate unter Berücksichtigung der Kante und anderer Faktoren, ausgedrückt als Prozentsatz.
Die Garnspeichertrommel des beweglichen Trommelspeisers hat ein bestimmtes Trägheitsmoment, das proportional zum Quadrat des Trommeldurchmessers ist. Je größer das Trägheitsmoment, desto ungünstiger ist das häufige Anfahren und Bremsen während des Schussfadenspeichervorgangs, daher sollte der Durchmesser der Trommel nicht zu groß sein. Die Anzahl der auf der Garnspeichertrommel gespeicherten Garnwindungen ist umgekehrt proportional zum Durchmesser der Trommel. Ein zu kleiner Durchmesser hat den Nachteil, dass sich die Anzahl der gespeicherten Garnwindungen erhöht, was zu Schwierigkeiten bei der Garnanordnung und überlappenden Garnschlaufen führt. Aus diesem Grund sollte der Durchmesser der Trommel entsprechend gewählt werden, im Allgemeinen etwa 100 mm.